Stefan Kaiser, WOLKEN WOLLEN WANDERN (WWW), am besten täglich, aber – sie sind so frei – nicht chronologisch.

13.08.2022 Genug der blauen Muster, wir wollen Wolken sehen!

106/22. Abendliche Prachtentfaltung über dem Passeiertal, 16.07.2022

Das war der denkwürdige Abend, an dem ich beim Abendessen zwischen den Gängen mehrfach aufgestanden bin, um von der Terrasse aus die Wolken zu fotografieren. Die anderen Gäste haben mir verwundert zugesehen. Aber nachher standen sie fast alle am Terrassengeländer und haben Wolken fotografiert, – ein schöner wolkenpädagogischer Erfolg.

11.08.2022

105/22. Kondensstreifen in geschmeidig-artiger Auflösung, 08.08.2022

10.08.2022 Noch ein wenig Zeit für die Menschenwolken, die sich unter dem Einfluss natürlicher Winde, Wirbel und Verwehungen zu erstaunlicher Gestalt entwickeln.

104/22. Kunstvolle Streifenmuster, 08.08.2022

09.08.2022 Angesichts dieses Fotos vom gestrigen Weltkondensstreifentag muss die Frage gestellt werden: Warum fliegen (fast) alle Flugzeuge über dem Bockert in die gleiche Richtung?

103/22. Quergestreifter Himmel über dem Bockert, 08.08.2022

08.08.2022 Am Morgen plötzlich in den wolkenlosen Himmel losgelassen fliegen alle Flugzeuge wie wild drauf los. Oder gibt es da doch einen Plan?

Wo der Himmel kaum noch Wolken produziert in diesem wieder so trockenen Sommer, will der Mensch mit seinem künstlichen Gewölk, wenn es schon nicht für Regen reicht, doch ein wenig Schatten spenden? Fragwürdiger Plan.

102/22. Streifenmustersommermorgenhimmel, 08.08.2022

07.08.2022 Wo waren die Wolken? Sind das noch Wolken? Oder sind es vielmehr wilde Horden? Fragen über Fragen. Max Ernst würde vielleicht vermuten: Sie haben zu lange im Gebirge geschlafen!

101/22. Wilde Wolkenhorden, 16.07.2022

28.07.2022 Aber warum dann dieser Blick aus den himmlischen Höhen?

100/22. Höhnisches Grinsen, 15.07.2022

27.07.2022 Und drei mehr oder weniger lodernde Feuerzipfel

99/22. Feuerzipfel, 15.07.2022

26.07.2022 Und eine gefährliche Spalte

98/22. Gefährliche Spalte, 15.07.2022

25.07.2022 Und dann ist da noch diese gefährliche Feuerwelle.

97/22. Feuerwelle, 15.07.2022

Die Wolkenwelle hat die gleiche Form wie eine Wasserwelle. Aber die Bewegungsrichtung ist, jedenfalls hier, eine andere, eine Welle rückwärts sozusagen.

24.07.2022 Und dann sind da noch die Abendwolken über der Wies. Musik liegt in der Luft, etwas Bach, viel Puccini, und zu viel Corona.

96/22. Abendwolken über der Wies, 15.07.2022

20.07.2022 Neue Wolken drängen heran, z. B. dieser prächtige Gewitterturm, hübsch verziert von einem geschmeidigen Pileus-Mützchen, der den Hirzer, immerhin 2781 m, ganz schön mickrig aussehen lässt.

95/22. Große Wolke über kleinem Berg, 16.07.2022

18.07.2022 Das letzte Bild aus dem fernen Land am Ende der Welt, richtiger: an einem Ende der Welt: Finistère, finis terrae, der westliche Teil der Bretagne, kurz vor Amerika. Und natürlich ist es dort gelegentlich finster, das haben die Bilder der vergangenen Tage gezeigt. Nicht so auf dem heutigen Foto, bei dem man den Eindruck haben könnte, hier werden die Wolken liebevoll aufgespießt.

94/22. Wolken über Camaret, 25.06.2022

16.07.2022

93/22. Lechzende Wolkenzungen, 25.06.2022

Der Befund ist eindeutig: das sind lechzende Wolkenzungen! Unklar ist allerdings noch, wonach sie lechzten, an diesem wolkenereignisreichen Junitag.

14.07.2022 Ob Wasser, Erde oder Wolken, wer vermag das schon genau zu unterscheiden? Und eigentlich ist es ja auch egal, – dem Wasser, dem Land und den Wolken ohnehin.

92/22. Ob Wasser, Erde oder Wolke … 25.06.2022

13.07.2022 Vorbild und Nachbild

91/22. Vorbild oder Nachbild, 25.06.2022

Ein weiteres Foto aus diesem fernen Land, in dem Wolken sich alle Mühe geben, der Vorgabe der herrlichen Küstenfelsen nachzueifern. Oder ist das im Himmel nur eine Nachbilderscheinung des von der Sonne geblendeten Betrachters?

10.07.2022

90/22. Wolke im Wind, 25.06.2022

09.07.2022 Könnten diese zauberhaften Wolkengebilde nicht vielleicht überall fotografiert worden sein? Bedurfte es dazu einer langen Reise in ein besonderes Land? Vielleicht ist es wirklich so. Die delikate Zartheit und Transparenz und gleichzeitig die große Geste, die berauschende Dynamik ohne das kleinste Zaudern, und dann die nahezu perfekte Brandungswelle unten links, das hat sich die Wolke doch vom Meer abgeschaut!

89/22. Wunderweiche Wolkenwesen, 27.06.2022

07.07.2022 Weitere Wolken von einem Ende der Welt

88/22. Wolkenbrodeln über finstrem Land, 25.06.2022

06.07.2022 Wenn es geht, ist es gut, wenn es kommt, sehe man sich vor. Es ging.

87/22. Wolkensteilküste, 25.06.2022

05.07.2022 Die Wolke an sich

86/22. Die Wolke an sich, 25.06.2022

Auch ich war unterwegs, vom Reisefieber oder wovon auch immer gepackt, allerdings diesmal nicht mit dem Flieger durch die Wolken, oder sogar über ihnen, sondern nur in Bodennähe die Luft verpestend. Ein paar Fotos aus diesem Land, bei dem ich gelegentlich das Gefühl hatte, hier werden die Wolken gemacht, folgen ab heute. Ein wunderbares Land.

04.07.2022 Ende der Wolken-Sommerpause, oder der Corona-Pause, oder der Großen Pause?

Wo geht es hin?

85/22. Ab in unterschiedliche Richtungen, 13.06.2022
Wo geht es hin?

Dieser vertrackte Sommer: der grässliche Krieg ohne Ende, das Gas und der nächste Winter, die galoppierenden Preise, die Infektionszahlen, dann lieber ab in den Urlaub, wo geht es hin? Geht es überhaupt noch irgendwo hin? Die Rettung des Weltklimas muss leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

19.06.2022

84/22. Röntgenbild IV: Ein klarer Wolken-Fall, 06.06.2022

18.06.2022

83/22. Röntgenbild III: In wattigen Wplken wühlen, 06.06.2022

14.06.2022 Wolken-Röntgenbild-Versuch II

82/22. Dynamisches Transparent-Gewölk, 06.06.2022

13.06.2022 Wenn Röntgenaufnahmen etwas über den inneren Zustand des Aufgenommenen verraten, könnten dann auch fotografische Manipulationen den Blick schärfen für die innere Befindlichkeit von Wolken?

81/22: Röntgenbild I, erleuchtet durchleuchtet, 06.06.2022

10.06.2022

80/22. Aufzug finstrer Wolkenfetzen, 08.06.2022

09.06.2022

79/22. Jüngste-Gericht-Wolke über ahnungslosem Land, 08.09.2022

07.06.2022 Der Krieg ist nicht vorbei, Pfingsten schon, – die Erleuchtung hat nicht stattgefunden.

78/22. Wenn die Wolken sich erheben…, 19.05.2022

31.05.2022 Wolken im Krieg XIV

77/22. Kleine Sonne im Nebel im Tal, 20.11.2021
Egidius Kaub stellte auch fest, dass bei anderen Schlachten Wolken oft zufällig und ohne bewusste strategische Planung einer Partei eine entscheidende Rolle spielten. So zum Beispiel bei der Schlacht bei Dornach am 22. Juli 1499 während des Schwabenkrieges. Zu Schlachtbeginn bei Sonnenaufgang stiegen aus den feuchten Flussniederungen der Birs dichte Nebelschwaden auf, die beide Heere zunächst in einen kompakten Dunstschleier hüllten und bewegungslos verharren ließen. Als dann aber die Sonne über die Nebelgrenze hinaufstieg, waren die von Westen anrückenden Truppen des Schwäbischen Bundes unter Graf Heinrich von Fürstenberg plötzlich so stark geblendet, dass sie so gut wie blind dem eidgenössischen Heer unter Rudolf von Erlach gegenüberstanden, der diese Situation blitzschnell ausnützte und die gegnerischen Verbände, ohne nennenswerte eigene Verluste, vollständig aufrieb.

28.05.2022 Wolken im Krieg XIII

76/22. Herabkriechende Wolken, 24.10.2016
Eine gänzlich andere Einflussnahme der Wolken erkannte Egidius Kaub in den Berichten über die Schlacht am Curlew Pass am 15. August 1599 im Neunjährigen Krieg zwischen Irland und England. Der irische Heerführer Hugh Roe O'Donnell ließ auf Anraten der orts- und wetterkundigen Chieftains Conor MacDermott und Brian Oge O'Rourke den größten Teil seiner Truppen in der Nacht durch unwegsames Gelände die Rückseite der Curley Mountains besteigen. Am frühen Morgen versammelte er seine Leute auf dem Kamm des Höhenzuges, der in dichte Wolken gehüllt war. Ganz zu Recht hatten die irischen Anführer auf das in dieser Jahreszeit übliche Wetterphänomen gesetzt, dass nämlich die Wolken mit dem kalten Fallwind (katabatischer Wind) langsam den Berghang herunterkriechen würden. Im Schutze dieser Wolken gelangte O'Donnell mit seinem Heer unbemerkt bis an das Lager des englischen Gegners unter Conyers Clifford, der sich auf einen Angriff von der anderen Seite vorbereitete, und konnte diesen, das Überraschungsmoment ausnutzend, vernichtend schlagen.

27.05.2022 Wolken im Krieg XII

75/22. Die Kräfte des Himmels, 16.05.2022
Der bekannte Wolkenforscher Egidius Kaub hat die Einflüsse des Wetters und speziell der Wolken auf den Ausgang von Schlachten akribisch untersucht. Eines der verblüffendsten Entdeckungen machte Kaub bei seinen Recherchen zur Schlacht von Saragossa (20. August 1710). Der offenbar wetterkundige Heerführer der Alliierten, Guido von Starhemberg, hatte in den Tagen vor der Entscheidungsschlacht beobachtet, dass sich an der Südwestflanke des Monte Oscuro am Nachmittag regelmäßig Gewitter entluden. Durch geschickte für die Spanier nicht nachvollziehbare Rückzugs- und Ausweichmanöver verzögerte er den Schlachtbeginn immer wieder und dirigierte gleichzeitig die gegnerischen Truppen in das gewünschte Gebiet. Als gegen 17 Uhr das Gewitter losbrach, preschte er mit seinem Heer vor, traf allerdings nur noch auf geringen Widerstand, da zahlreiche gegnerische Kämpfer, unter ihnen auch der Anführer, Alexandre Maître, bereits von Blitzen erschlagen am Boden lagen.

26.05.2022 Wolken im Krieg XI

74/22. Wolkenstreik, 27.04.2021
Erschreckend bei dieser Rubrik Wolken im Krieg ist deren zähe Ausdauer. Der Krieg geht unvermindert weiter, schon länger als drei Monate.

Das Erschreckendste bei der Recherche über Wolken im Krieg war der Schrecken, den die Abwesenheit von Wolken gebracht hat. Am 6. August 1945 war der Himmel über den meisten potentiellen Zielen für die Bombe mit dichten Wolken verhangen, - nicht so über Hiroshima. Der klare Himmel hat das Schicksal der Stadt besiegelt, die Wolken haben Hiroshima im Stich gelassen.

25.05.2022 Wolken im Krieg X

73/22. Regen aus prekärem Gewölk, 16.05.2022
Nach 1967 starteten die Amerikaner im Vietnamkrieg den Praxistest: Sie wollten den Vietcong aushungern, indem sie im Gebiet des Ho-Chi-Minh-Pfads den Regen verstärkten. Während der späteren Auswertung stellte sich jedoch heraus, dass die Wolkenimpfungen nicht gefruchtet hatten. (zeit.de 6.4.2010)

24.05.2022 Wolken im Krieg IX

72/22. Regenschauer, 13.03.2021
Meteorologische Kriegsführung
Tatsächlich gab es bereits verschiedene Versuche, das Wetter für die eigenen Kriegszwecke zu instrumentalisieren. Die "Operation Cumulus" der britischen Royal Air Force aus dem Jahr 1952 steht unter Verdacht, in Devon für Überflutungen gesorgt zu haben, bei denen 35 Menschen starben. (zeit.de 6.4.2010)

23.05.2022 Für Meta Weber

Stefan Kaiser, Das Wolkendreieck, 2021, Fotografie und Farbstift, 70 x 90 cm
Dieses Bild und diese Seite widme ich Meta Weber, die überraschend am 20.05.2022 gestorben ist. Meta Weber hat als Galeristin für die Kunst gelebt, in Krefeld und am Niederrhein war sie eine Institution. 
Das Wolkendreieck war eines der Bilder, die ich von November 2021 bis März 2022 bei ihr ausstellen konnte. Hier sei es ein luftiges Monument für diese großartige Frau, die ich mir künftig von Kunst umgeben in ähnlicher Umgebung ein Stück unterhalb der Dreiecksspitze, noch beschirmt durch freundliche Schichtwolken, vorstellen möchte. 

22.05.2022 Wolken im Krieg VIII

71/22. Glühendes Abendgewölk, 17.05.2022
Am Morgen gegen halb neun standen sich die beiden Heere gegenüber. Dichter Nebel soll verhindert haben, dass sie einander auch sahen. Bis plötzlich die aufgehende Sonne den Nebel vertrieb und die Umgebung in leuchtendes Rot hüllte, so sagen es zumindest die historischen Quellen. In die Annalen eingegangen ist der Sonnenaufgang am Morgen der Schlacht als die "Sonne von Austerlitz". (2.12.1805) (landesecho.cz 22.03.20221)

21.05.2022 Wolken im Krieg VII

70/22. Gewitter im Chiemgau, 16.05.2022
Das Wetter hat im Laufe der Geschichte so manches Gefecht entschieden. So ist von der so genannten Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus überliefert, dass heftige Regenfälle zum Untergang der römischen Legionen führten. Die schwerbewaffneten Soldaten versanken im Morast und konnten ihre Marschordnung nicht aufrecht erhalten – und waren damit eine leichte Beute für die in den Wäldern lauernden Germanen. (weltderwunder.de)

20.05.2022 Wolken im Krieg VI: Die Wetterfront III

69/22. Gewitterfront über dem Chiemsee, 16.05.2022
Gewitterfront über dem Chiemsee: Nach rechts, nach Osten, zieht der blaue Himmel ab, das "schöne" Wetter, die Wärme. Von links, von Westen, naht der Regen, die Sturzflut, die graue Kühle. Dazwischen zerreißt die kilometerlange Gewitterfront den Himmel von Süd nach Nord, die Kampfzone zwischen warm und kalt, wo es wirbelt und brodelt, wo es blitzt und knallt. Die himmlischen Mächte würden hier aber nicht von Krieg sprechen, allenfalls von einer militärischen Operation.

19.05.2022 Wolken im Krieg V: Die Wetterfront II

68/22. Als die Wolken kamen, 14.07.2016

Geräuschlos, bei vollkommener Windstille zogen sie heran, schoben sich gegenseitig vor, verdeckten schließlich den gesamten Himmel, überschatteten das Land – und gingen nicht wieder fort.

10.05.2022 Wolken im Krieg IV: Die Wetterfront

67/22. Zerfaserter Vormarsch, 10.12.2020
In der Zeit des Ersten Weltkrieges entwickelte sich auch die noch heute gebräuchliche Sprache der Wettervorhersage. „Wenn von Fronten die Rede ist, die auf ein Gebiet übergreifen, dann stammt das aus dem militärischen Sprachgebrauch“, erläuterte Brandt. (eifel.info 30.09.2014)

09.05.2022 Wolken im Krieg III

66/22. Kampfwolken-Geschwader, 07.02.2022

Sehen Sie nicht so genau hin, schließen Sie ein wenig die Augenlider! Natürlich sehen Sie den militärischen Verband in geschlossener Formation üner das stille Land ziehen. Hören ihn vielleicht sogar? Aber sind das wirklich Flugzeuge? Oder sind es Vögel oder andere flugfähige Wesen, oder doch nur Wolken?

08.05.2022 Wolken im Krieg II

Welche Möglichkeiten hat der Himmel in einen Krieg einzugreifen?

65/22. Bleigraue Wolkendecke, 17.03.2022

Oft zeigt sich der Himmel abweisend und verschlossen. Aber manchmal meint man ihm bis ins Gehirn sehen zu können.

64/22. Dem Himmel ins Hirn gucken, 07.04.2022

06.05.2022 Wolken im Krieg I

63/22. Mammatus über uns, 07.04.2022

Mein Vorsatz, den Krieg bis zu seinem Ende mit finsteren, bedrohlichen, erschreckenden Wolkenbildern, von denen es natürlich genug gibt, zu begleiten, kommt ins Wanken und war vermutlich von vorne herein zu kurz gedacht. Dass der Krieg so lange dauern würde, dass sich die Ukraine so ausdauernd verteidigen würde und könnte, wer hätte das im Februar gedacht?

Wolken als himmlische Wesen haben von Hause aus einen gewissen Abstand zu den Dingen, sie meinen, alles von einer höheren Warte herab beobachten zu können. Neutral sind sie nicht.

Wolken im Krieg, das könnten Wolken sein, die irgendwo herumschweben, während an anderer Stelle Krieg herrscht. Wolken im Krieg, das könnten aber auch Wolken sein, die direkt am Krieg beteiligt sind, kämpfend in den Krieg eingreifen, Kampf-Wolken.

Welche Möglichkeiten hätten weiche Wattewesen wie Wolken?

„Sogar das Wetter ist für uns“, sagte Oleksiy Arestovych, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, in einem Interview mit dem russischen Journalisten Mark Feigin. Seiner Aussage nach steht ein mehrtägiges Unwetter mit Starkregen bevor, das die Russen daran hindern könnte, ihre Angriffe fortzusetzen und weiterzuziehen. (rnd.de 16.04.2022)

05.05.2022

62/22. Schön beleuchtetes Abendunwetter, 07.04.2022

04.05.2022 So klein der Mensch

61/22. An der dunklen Kante, 07.04.2022

21.04.2022 ACHTWOCHENKRIEG

60/22. Turm im W. Turner-Sturm, 07.04.2022

14.04.2022 Aprilsturm Zweiundzwanzig

59/22. Sturm und Regen über dem Haus, 07.04.2022
Kalter Regen aus überquellenden Wassersäcken
Wolken wie Quallen im Sturzflug
wie Fallschirme deren Springer unrettbar verloren
von wilden Winden zur Erde gewirbelt
Brausen Rauschen Prasseln Schütten
als stürze der Himmel vom Himmel herab
und doch schimmert an wenigen Stellen
verlogenes Blau hindurch

11.04.2022 Nur Sturm und Regen

58/22. Sturm und Regen über Land, 07.04.2022

10.04.2022 Nur eine Gewitterwolke

57/22. Sturm über Bockert, 07.04.2022

09.04.2022 Der siebte April war ein Sturm- und Regentag, vom dem ich Ihnen einen ganzen Monat lang bedrohlich-finstere und schaurig-schöne Wolkenfotos präsentieren könnte. Ich fange mal mit diesem düsteren Bild an und ich verspreche Ihnen, es wird nicht besser:

56/22. Bockerter Apokalypse, 07.04.2022, 14.51 Uhr

08.04.2022 Ein gähnender Wolkenschlund, bereit alles zu verschlingen, was in seine Nähe kommt.

55/22. Wolkenschlund, 03.04.2022

07.04.2022 Nur graue Kälte

54/22. Ohne Spur von Freundlichkeit, 03.04.2022

06.04.2022 Vielleicht nur …

53/22. Flauschiges Kissen vielleicht, 03.04.2022

05.04.2022 Nur ein wenig Farbe

52/22. Nur ein wenig Farbe im zerrissenen Himmel, 03.04.2022

04.04.2022 Nur harmlose Wolken?

51/22. Nur heftige Wolken, 03.04.2022

Nein, keine Sorge, keine Raketeneinschläge, keine Bombardierung eines Wohngebietes, keine brennende Stadt, – nur Wolken. Und doch denkt man in diesen Tagen beim Anblick eines solchen Fotos zunächst nicht an harmlose Wolken. Und ganz so harmlos sind sie ja auch nicht, jedenfalls nicht alle. Die über dem Horizont aufsteigenden dicken Rauchsäulen der Braunkohlekraftwerke haben eine ganz eigenartige Beziehung zu diesem fernen Krieg.

02.04.2022 Natürlich schlägt der Krieg auch den Wolken mächtig aufs Gemüt. Selbst die Sonne, die lange frech und scheinbar unbekümmert den März erhellte, verschleiert sich, verfinstert sich. Der Himmel gibt sich ganz in Grautönen und Schwarz-Weiß, und lässt der Farbfotografie keine Chance.

50/22. Verschleierte Sonne I-III, 02.04.2022, 9.09 – 9.10 Uhr

24.03.2022 Schon seit vier Wochen

49/22. Ein Land geht verloren.

19.03.2022

48/22. Dialog der zornigen Wolken, 25.02.2022

18.03.2022

Ob man für diese Farben den Saharastaub verantwortlich machen kann? Ich weiß es nicht. Der Feuerschein eines fernen Krieges wird es nicht sein. Auch nicht das Blut, das dort aus Menschen tropft, fließt, spritzt. Warum sehe ich in diesem Himmel, der doch ein friedlich-schöner Sonnenuntergang sein sollte, ein glühendes Gerippe?

47/22. Rot-glühendes Wolkengerippe, 17.03.2022

17.03.2022

46/22. Erdrückende Wolke II, 25.02.2022

15.03.2022

45/22. Unverhohlene Drohung, 25.02.2022

14.03.2022

44/22. Feindliches Angriffsgeschwader, 25.02.2022

13.03. 2022 Der achttägige Wolkenstreik ist vorüber, – Ritter, Tod und Teufel sind es leider noch nicht. Für schöne Wolken ist es nicht die Zeit, für bedrohliche, ungeheurliche, gräuliche, grässliche schon.

43/22. Erdrückende Wolke I, 25.02.2022

04.03.2022 Die Wolken werden mir verzeihen, und die Wolkenfreunde hoffentlich auch, aber das hier musste jetzt mal sein.

42/22. Der berühmte Kupferstich von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1513 trägt den Titel Ritter, Tod und Teufel. Warum sich mir ausgerechnet jetzt diese Montage aufdrängte, und warum dieser Titel auch gerade für diese Montage in besonderer Weise passt, – keine Ahnung.

01.03.2022 Flagge zeigen

41/22. Himmel mit blauem und gelbem Streifen, 01.03.2022

Woran denken Sie in diesen Tagen? An Corona? Immer weniger. An Karneval? Schon gar nicht. Und dann blickt man in den Himmel und sieht: auch Wolken und Himmel zeigen sich solidarisch mit einem überfallenen Land.

27.02.2022 Nach einem Gewitter folgt bereits das nächste. Aus sicherem Abstand lässt sich das fast angstfrei beobachten.

40/22. Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter, 25.02.2022

26.02.2022 Gewitterwand

39/22. Gewitterwand, 25.02.2022

25.02.2022 Zwischenraum

38/22. Das letzte Strahlen eines Zwischenraums? 25.02.2022
Zwischenraum
Dunkle Wolken verheißen selten etwas Gutes, es sei denn, man freue sich auf Regen. Europa nach dem Regen, so hat Max Ernst ein großartiges Bild genannt, gemeint war mit dem Regen aber der 2. Weltkrieg, und er hat sich nicht darauf gefreut.
Soweit muss man sicher nicht gehen, wenn man in diesen Tagen die dunklen Wolken betrachtet. Aber wie ist es mit den Zwischenräumen? Wie steht es mit einem Land, das nur noch als Zwischenraum gesehen wird zwischen den großen Mächten, und von dem man nicht einmal die Form auf der Landkarte kennt?

24.02.2022 An einem solchen Tag sind einem die Wolken egal.

37/22. Am ersten Tag in einer anderen Welt, 24.02.2022

22.02.2022 Das Palindrom-Datum darf nicht vergessen werden, – das nächste gibt es erst wieder in gut acht Jahren, und wer weiß, ob es dann noch Wolken gibt. Durchzustreichen gibt es jedenfalls in diesem Februar so einiges.

36/22. Durchgestrichen, 02.02.2022

20.02.2022 Es gibt natürlich noch andere Türme, die sich um die Sonne bewerben. Das sei hier nicht verschwiegen.

35/22. Was geht da vor? 07.02.2022
"Natürlich, der Turm zu Babel, die zwei Türme Orthanc und Barad-dûr, der dunkle Turm, der Elfenbeinturm, der Glockenturm in Zurück in die Zukunft, im Herz der Geschichte steht immer ein Turm!"(aus: Die Känguru-Offenbarung von Marc-Uwe Kling)

18.02.2022 Kleiner Nachtrag zum Möchte-gern-Leuchtturm

34/22. Temporärer Leuchtturm: er hat die Sonne nur geborgt, 17.02.2022

17.02.2022 Ist es noch Xandra oder ist es schon Ylenia, die als Sturm über das Land fegt? Der Turm zeigt sich als Fels in der Brandung und spielt sich sogar als Leuchtturm auf.

33/22. Leuchtturm im Sturm, 17.02.2022

16.02.2022

32/22. Abendliche Schleierdynamik, 14.02.2022

Dieser Tag begann schon morgens recht dynamisch (s.u.) und der Abend wollte da nicht nachstehen.

Was ich mich schon lange frage: kann man die Abendröte von der Morgenröte unterscheiden? Kann man auf Fotos erkennen, ob es sich um den Sonnenauf- oder untergang handelt? Viele Menschen glauben, sie könnten das. Ich bin da skeptisch. Wäre das untere Foto nicht ein überzeugendes Hereinbrechen der Nacht? Wäre das obere Foto nicht eine zauberhafte Morgenstimmung, insbesondere wenn man es spiegeln würde? Oh, pardon, es ist schon gespiegelt, aber als Morgen funktioniert es heute Abend in meinen Augen richtig gut.

15.02.2022 Mühsam versucht gerade die Sonne aufzugehen, da ziehen schwarze Wolken von Westen heran und machen alle Mühen zunichte.

31/22. Unentschlossener Morgen, 14.02.2022

14.02.2022 Ein Nachtrag vom letzten Montag. Wenn ich das Foto jetzt sehe, kann ich es kaum noch glauben, – aber es war so, und neben den verrückten Farben gefällt mir der Kontrast von dem feinen Lineargeflecht der Bäume und dem Quabbeligen der Wolken außerordentlich.

30/22. Lava-Wolken über dürren Bäumen, 07.02.2022

10.02.2022

29/22. Stefan Kaiser, Das Wolkendreieck über dem Feld, 2021
Brauchtumszonen
Auch die obersten Himmelsinstanzen (s. Foto oben) haben über das närrische Wolkentreiben zu Karneval in Zeiten der Pandemie beratschlagt. Das irdische Vorbild der sogenannten Brauchtumszone fand nach hitzigen Diskussionen eine knappe Mehrheit. Man beschloss kurzerhand, den gesamten Himmel zu einer Brauchtumszone zu erklären, in der außer größeren Wolkenumzügen alles erlaubt sei.
Einzige Ausnahme von dieser Regelung bleibt aber, nach allgemeiner Übereinstimmung, der Himmel über Deutschland. In Deutschland sei der Begriff Zone historisch so stark vorbelastet, was schon den sog. Fußgängerzonen nicht gut getan habe, wie man inzwischen in fast allen deutschen Innenstädten erkennen könne, dass eine Einführung weiterer Zonen über diesem Bereich der Erde nicht in Frage käme. 

09.02.2022 Also was da der Himmel mit den Wolken vorhat, was der Wind mit den Wolken veranstaltet, was die Wolken selber im Schilde führen, ob das an diesem Abendhimmel im Februar alles mit rechten Dingen zugeht, – völlig ungelöste Fragen.

28/22. Gerissener Wolkenstrick? 07.02.2022

08.02.2022 Der Himmel ist gelegentlich zu unfassbaren Erfindungen in der Lage und belohnt den Wolkenfotografen für seine Geduld und entschädigt ihn für seine kalten Finger.

27/22. Roter Wolkenteppich, 07.02.2022
Wenn der rote Teppich ausgerollt wird, gibt es hohen Besuch. Wer wird erwartet, an diesem siebten Februar 2022? Bei diesem roten Teppich stimmt allerdings so einiges nicht. Zwar scheint er recht weich und flauschig, aber die himmlischen Lakaien, oder wer auch immer, haben ihn verkehrt herum ausgebreitet. Nicht den festen, vielleicht staubigen oder zu harten Boden bedeckt er, um den Ehrengast komfortabel zu empfangen. Kopfüber müsste dieser auf der Wolkendecke schreiten, um in den Genuss dieses Teppichs zu gelangen. Wer also wird erwartet? Mit der Kirche, die sich hier so wichtig macht, wird es doch wohl nichts zu tun haben? Oder vielleicht doch, und der vermeintliche Teppich bestünde aus glühenden Kohlen? Und die Zeit des Unter-den-Teppich-Kehrens wäre endlich vorbei?

07.02.2022 Geschwinder Wölkchenschwarm

26/22. Geschwinder Wölkchenschwarm
Ein durch den Himmel rasender Wölkchenschwarm, in seinem hastigen Vorbeiflug kurz von der tief stehenden Sonne wie von einem Scheinwerfer erfasst, fast ertappt, einen Augenblick lang von der auslösenden Kamera angehalten, wodurch die Formen seiner Mitglieder und deren Formation deutlicher werden, als es hätte sein sollen, und dann geschwinde weiterziehend, vom Winde getrieben und zerfetzt, eilig, hastig, nicht ohne Anmut, aber möglicherweise mit schlechtem Gewissen.

06.02.2022 Man kann sich die Situation der Kirche in diesen Tagen gar nicht prekär genug vorstellen.

25/22. Kirche in Not, 06.02.2022

05.02.2022

24/22. Unklarer Ausgang im Abendwolkenrichtungsstreit, 11.12.2021

03.02.2022 Ohne Kondensstreifen …

23/22. Strahlendes Wolkendreieck, 02.02.2022
Ohne den Kondensstreifen eines gerade beiläufig vorbeihuschenden Flugzeuges
- empfänden wir doch beim Anblick dieses Himmels eine gewisse Ehrfurcht,
- kämen uns doch bei diesem energiegeladenen Himmel Bilder der Schöpfungsgeschichte in den Sinn,
- dächten wir doch bei diesem nun immer klarer hervortretenden Wolkendreieck mit seinem triumphalen Strahlen an das Gottesdreieck,
- sähen wir doch sogar das Auge der Vorsehung im Zentrum der finstren Form,
- erschauderten wir doch vor der Demonstration himmlischer Macht,
- gut, dass da dieser Kondensstreifen ist.

02.02.2022 Zweiter-Zweiter-Zweiundzwanzig

22/22. Hoffnungslose Sonnenstrahlen, 02.02.2022
Hoffnungsvolle Sonnenstrahlen

Immerhin gibt es heute, im Gegensatz zu den vergangenen Tagen, Sonnenstrahlen, an diesem besonderen Datum, das in allen Standesämtern zu Überbuchungen führte, Sonnenstrahlen, die sicher viele, und das sei ihnen gegönnt, als hoffnungsvolles Vorzeichen für lange währendes Glück verstanden haben werden.
Auf diesem Foto überwiegen allerdings die Wolken, dunkle, zum Teil schwarze Wolken, durchaus bedrohlich, vielleicht Unheil verkündend, - und wirken diese durch sie kanalisierten Lichtbündel nicht ein wenig wie ein aus dem Himmel geschleuderter Bannstrahl?
Gut, dass es hier nur einen einzelnen Menschen trifft.

01.02.2022 Wolkenbalken

21/22. Horizontales Balkengewölk, 07.01.2022

Manchmal wirken die Wolken wie dicht an dicht im Himmel verlegte Balken, -Wolkenbalken, Balkenwolken. Durch die Ritzen fällt nur wenig Licht.

31.01.2022 Mit Sonnenstrahlen können wir diesen Januar nicht verabschieden. Das hat er sich nicht verdient.

20/22. Dunkle Wolken über hellem Haus, 28.01.2022

30.01.2022 Die ersten Sonnenstrahlen …

19/22. Die ersten Sonnenstrahlen, 28.01,2022

… sind manchmal auch schon die letzten des Tages, so war es jedenfalls an vielen Tagen dieses grauen Januars, der mit seinem ewig neuen pandemischen Grauen einfach nicht zu Ende gehen will, und so sollen es auch die letzten Sonnenstrahlen dieses Monats sein.

28.01.2022

18/22. Mondsichel über ungeordnetem Morgengewölk, 28.01.2022

27.01.2022

17/22. Bedrohte Arten, 19.06.2019

23.01.2022 SCHEINWERFER (Das Wort zum Sonntag)

16/22. Scheinwerfer hinter der Kirche, 09.01.2022
Scheinwerfer

Gerät zur Bündelung eines Lichtstromes mit Hilfe eines halbkugel- oder parabelförmigen Reflektors, in dessen Brennpunkt die Lichtquelle angeordnet ist. ... Für Sonderzwecke (Bühne, zur Signalabgabe u. a.) können Verdunkelungseinrichtung und Farbfilter angebracht sein. (Brockhaus)

Der Scheinwerfer ist eine Leuchte, in der das durch ein Leuchtmittel (zum Beispiel Glühlampe, Gasentladungslampe, Bogenlampe, Leuchtdiode) erzeugte Licht durch scharfe Bündelung der Lichtstrahlen (Reflexion oder Brechung) in eine Richtung gelenkt wird. ... Ein durch Scheinwerfer angestrahltes Objekt wird hervorgehoben. Dies ist in der Regel erwünscht (zum Beispiel in der Bühnentechnik). (wikipedia)

Aber so einfach ist dieser Begriff nicht erklärt. SCHEINWERFER, da steckt doch mehr drin!
Muss es ein Gerät, ein Gegenstand sein? Könnte es nicht auch ein Mensch sein?

- Ein Gegenstand oder ein Mensch, der nur zum Schein etwas wirft, also nur so tut, als ob er werfen würde, in Wirklichkeit es aber nicht tut, also zum Beispiel der Handballer mit dem angetäuschten Seit-Fall-Sprungwurf, oder der berühmte Diskuswerfer des Myron, der das schon seit circa 2500 Jahren tut bzw. nicht tut.

- Menschen, Gegenstände oder Institutionen, die mit Scheinen aller Art, Parkscheinen, Wahlscheinen, Geldscheinen, FFP2-Masken-Bezugs-Scheinen etc. um sich werfen, also zum Beispiel Bürgerbüros, Bank- und Parkautomaten, Ticketverkäufer etc. Ein religiöser Sonderfall wäre dann der Heiligen-Schein-Werfer.

- Gegenstände, Menschen oder Institutionen, die Schein (als Gegensatz zur Wahrheit) um sich werfen, eine Scheinwelt um sich verbreiten, also zum Beispiel Zirkuszauberer, die AfD, Smartphones oder Querdenker. Hier würde sich auch direkt der Hinweis des Brockhauses auf für Sonderzwecke angebrachte Verdunkelungseinrichtungen anschließen lassen. Wikipedia hat ebenfalls Recht: Ein durch solche Scheinwerfer angestrahltes Objekt wird hervorgehoben, was ganz bestimmt von diesen erwünscht ist, also zum Beispiel der blühende Unsinn.

Die Mutter aller Scheinwerfer ist natürlich die Sonne, die gelegentlich zur Bündelung ihres Lichtstromes ein paar Wolken zu Hilfe nimmt, deren Lichtschein aber ansonsten für Aufklärung, Erleuchtung und die pure Wahrheit steht (Die Sonne bringt es an den Tag.), - allerdings hier in der Fotografie doch nur wieder scheinbar scheint. Auch der Fotoapparat ist ein Scheinwerfer. Glaubt ihm nicht!

21.01.2022 Die Zentrifugalkraft der Sonne sollte nicht unterschätzt werden.

15/22. Wolkenzentrifuge, 21.01.2022

19.01.2022 Und dann ging die Diskussion unter den Wolken los: Wolke 1: “Ich bin zweimal geimpft, einmal genesen und geboostert. Komm ich jetzt in den Himmel?” Wolke 2: “Ich bin dreimal genesen, einmal geboostert und gestestet. Ich bin eher dran!” Wolke 3: “Dreimal geimpft und zweimal geboostert ist besser!” Wolke 4: “Weg da! Ich bin viermal geimpft, zweimal genesen und dreimal getestet!” Wolke 5: “Spiel dich nicht so auf! Gegen fünfmal geimpft, zweimal geboostert und dreimal unter Aufsicht genesen kommt ihr alle nicht an!” Wolke 6: “Pah! Ich bin keinmal geimpft, sechsmal genesen und lebe noch. Also, Platz da!” Wolke 7: “Ich bin eh schon im siebten Himmel. Ich bin so frei, ich geh dann mal rein.” Es war wirklich nicht mitanzuhören.

14/22. Ein Wolkenschlund über dem Dorf , 10.09.2013

16.01.2022 Schluss mit dem langen Silvester-Wolken-Tag, der immerhin Material für einen halben Monat geliefert hat, die Finsternisse des neuen Wolkenjahres drängen sich unübersehbar ins Bild.

13/22. Kaum wagt sich die Sonne hervor zwischen den dunklen Wolkenbalken, 07.01.2022

15.01.2022 Und dann machte der Himmel am letzten Tag des Jahres noch einen feinen Vorschlag für das Titelbild eines neuen Schöpfungsmythos’. Zu den naheliegenden Fragen, was geschöpft wird, wer hier eigentlich schöpft und warum, wollte er sich allerdings nicht äußern.

Vielleicht ging es tatsächlich um das neue Jahr.

12/22. Vorschlag für neuen Schöpfungsmythos, 31.01.2022

14.01.2022 Und dann gab es da noch dieses unsinnige Treiben, als wüsste der Himmel gelegentlich selber nicht so recht, was er da veranstaltet. Schichtet Wolken übereinander, verwischt sie wieder, packt neue drauf, schneidet blaue Löcher hinein, rührt alles finster um, verwischt erneut und anstatt es ordentlich auf die Erde regnen zu lassen und die Menschen mal richtig nass zu machen, lässt er es von der einen Wolke auf die andere regnen, – was für ein Blödsinn! Und lässt ratlose Sonnenstrahlen zurück.

11/22. Regen, Sonne, Finsternis (Unsinniges Treiben), 31.12.2021

13.01.2022 Und dann gab es da noch diese entfesselte, völlig hemmungslose Wolke, die sich prahlerisch aufmachte, über das Feld, über das Land, über den Kontinent, womöglich über den ganzen Planeten zu wüten, der aber wenig später schon zwischen Ompert und Helenabrunn die Puste ausging, so dass sie schmachvoll in sich zusammensackte und man nicht mehr weiter über sie sprach.

10/22. Entfesselte Wolke, 31.12.2021

12.01.2022 Und dann gab es noch an diesem besonderen Wolken-Tag: ein Wolkenloch, ganz unbewohnt, niemand da, der hier thront.

09/22. Ein Wolkenloch, 31.12.2021

10.01.2022 Schon am frühen Silvestermorgen sandte der Himmel zum Verlaufe des kommenden Jahres unübersehbare Zeichen , deren Deutung allerdings fast ein Jahr beanspruchen sollte.

08/22. Verwehende Morgenzeichen, 31.12.2021

09.01.2022

07/22. Und flechten einen Wolkenkranz, 31.12.2021

08.01.2022

06/22. Wilde Wolkenwirbel, 31.12.2021

05.01.2022 Angereichert mit etwas Blau und Gelb erhält das Grau eine nur schwer fassbare, aber üppige Kostbarkeit.

05/21. Die Kostbarkeit des Grau, 31.12.2022

04.01.2022 Lieblingsfarbe: GRAU “- aber nicht so grau, mehr grün-grau, ins Bräunliche, eine Art Braungrau mit Grün, ein Braun-Grün-Grau, – es schadet auch nichts, wenn es ein bisschen ins Bläuliche hinüberspielt, Hauptsache es ist grau, braun-grau, – es könnte auch etwas Rot mit anklingen, ein Braunrot, aber im ganzen grau, also ein grünlich-blaues Braun-Rot-Grau” (Loriot). Da ist dieser Himmel dabei.

04/22. All das Grau des Himmels, 31.12.2021

03.01.2022 Der letzte Tag des vergangenen Jahres hatte es wolkenmäßig wahrhaftig in sich. Dies ist bereits das vierte Foto, das ich Ihnen von diesem großen Wolkentag präsentiere, und weitere werden folgen.

Ich habe das Foto Der schwebende Riese genannt. Der weiße Riese hätte vielleicht auch gepasst, obwohl die Wolke nur an wenigen Stellen wirklich weiß ist. Aber auch mit dem Schweben ist es nicht so weit her, fast scheint dieses Gebilde auf dem armen Land zu lasten. Und dann hat es da noch diese gefährlich spitzen Auswüchse. Vorsicht ist jedenfalls geboten bei diesem Riesen.

03/22. Der schwebende Riese, 31.12.2021

02.01.2022 Die Welle – gewählt zum Wolkenwort des Jahres 2021, hat spätestens in dieser Zeit seine Unschuld verloren.

02/21. Die große Welle mit 34 kleinen Vögeln, 31.12.2021
Teleobjektiv-betrachtet wollte ich nur die wunderbare Wolkenwelle fotografieren. Eile ist geboten, die Wandelwesen warten nicht auf sorgfältige fotografische Vorbereitungen und können in Sekundenschnelle vergehen. Also ein paar rasche Schüsse in den Himmel, nur die Welle nicht verpassen.
Auf dem Monitor tauchen dann die bis dahin unsichtbaren Vögel wie aus dem Nichts auf und werten das Hokusai-Motiv nicht unbeträchtlich auf. Bei ihm sind es die winzigen kleinen Menschen in den Booten, die man leicht übersieht. Hier ist es ein ganzer Vogelschwarm, der sich möglicherweise, im Gegensatz zu den Booten, die gegen die Brandung ankämpfen, von Wind und Welle treiben lässt.
Die Auguren könnten allerdings unzufrieden reagieren. Eine nur zufällig zustande gekommene Vogelschau erlaubt selbstverständlich keine klaren Vorhersagen, weder für den nächsten Tag, noch für das nächste Jahr. Erschwerend kommt hinzu, dass schon bei der Aufnahme unbekannt war, um die wievielte Welle es sich handelte.
Schade?

01.01.2022

01/22. 2022, 31.12.2021
Nicht verwunderlich, dass sich bei einem passionierten Boulespieler und Wolkenfotografen am Ende des Jahres mal eine Kugel in den Himmel verirrt. Schließlich werden die Kugeln ja geworfen, können also fliegen, - und was ist schon die Schwerkraft gegenüber der Imagination? Wie allerdings die Zahlen dahin geraten sind, bedarf noch einer Untersuchung.

31.12.2021 Höchste Zeit für gute Vorsätze: Nichts auf die lange Wolkenbank schieben! Deshalb direkt von heute morgen das letzte Wolkenblog-Bild des Jahres 2021.

241/21. Die lange Morgenwolke, 31.12.2021

27.12.2021

240/21. Gefährliches Glühen zwischen dunklen Schichten, 02.06.2021
Sieht dieser Himmel nicht so aus,

als brausten ferne Wolken, als schäumten sie vor Wut,
als hörten sie das Rauschen herannahender Flut,
als schrien sie besessen: du Mensch, sei auf der Hut!
als rollte finstre Welle und löschte aus die Glut?

Als keiner sagen wollte: es wird nun alles gut.

26.12.2021 Selbst wenn die Fotografie das weihnachtliche Glühen des Himmels ein wenig übertrieben hätte, so wäre das Unwirkliche der Wolken nicht weniger wahr.

239/21. Abendglühen, 02.06.2021

24.12.2021 Sehr schön, und doch… . Der Himmel hat fast alle Farben dabei, das weihnachtliche Grün jedoch fehlt.

238/21. Abend-Rot-Gelb-Blau, 22.06.2021

23.12.2021 Wir bleiben bei der unten beschriebenen Stimmung:

237/21. Abendhimmel mit prekärer Schieflage, 14.04.2014

22.12.2021 Vorweihnachtlich-heimelig und pandemisch-gruselig, farbenprächtig-prunkvoll und bedrohlich-mulmig, die Stimmung schwankend, die Lage unübersichtlich, der Himmel entsprechend bewölkt.

236/21. Die grimmig leuchtende Wolke, 02.06.2021

18.12.2021 Nur wenige Sekunden später

(Die Gefahr, kurz vor Weihnachten irgendwelchen Himmelsspuren zu folgen, hat eine lange Tradition.)

235/21. Spuren in Raum und Zeit, 11.12.2021

17.12.2021

234/21. Keine X-beliebigen Kondensstreifen, 11.12.2021, 16.25 Uhr
Kondensstreifen, Homomutatus, menschengemachte Wolken in Streifenform, Flugzeugwolken - Wolkenspuren.
Der himmlische Spurenleser kommt hier voll auf seine Kosten. Wir sehen Wolken in unterschiedlichen Höhen des Raumes. Das ist gut, denn einen Zusammenstoß da oben hätte es nicht gegeben. Die Höhenunterschiede zeigen sich an der unterschiedlichen Haltbarkeit der Streifen, die von der Temperatur und Beschaffenheit der Umgebung abhängt. Die unterschiedliche Deutlichkeit der Spuren verrät ebenfalls die Richtung der Bewegung des Flugobjektes und gibt Hinweise auf die Zeit: die gerade kurz hinter dem Flugzeug entstehenden frischen Spuren bilden zwei markante Striche, die dann etwas breiter werden, sich aber ganz schnell auflösen. Die älteren halten sich, wegen der anderen Höhe viel länger, sind zwar schon verblasst, verwischt, aber noch lange nicht verschwundenen. Im Gegenteil, sie haben sich zu imposanten flockigen Wolkengebilden entwickelt, zu komfortablen fliegenden Teppichen, konkurrieren durchaus mit ihren nicht vom Menschen gemachten Verwandten und haben vermutlich eine ähnlich lange Lebensdauer. Wir sehen hier also keine X-beliebigen Kondensstreifen, sondern gesprächige Raum-Zeit-Spuren:
Es war vielleicht so: Am 11. Dezember 2021 um 16.25 Uhr, dem Zeitpunkt der Fotografie, fliegt ein Passagierflugzeug in südöstliche Richtung, zum Beispiel nach Kreta, vielleicht in einer Reiseflughöhe von 30.000 Fuß. Bereits gegen 16 Uhr passierte eine Maschine mit Kurs Nordost, das Ziel könnte Kopenhagen sein, in einer Flughöhe von 32.000 Fuß, die Stelle, die unser Flugzeug in circa 12 Sekunden erreicht haben wird und die bereits vor gut vierzig Minuten ein anderes Flugzeug, das in nordwestlicher Richtung unterwegs war, sicher ein Transatlantikflug nach Nordamerika, überflogen hatte, allerdings in einer noch größeren Reiseflughöhe, sagen wir 34.000 Fuß. Die Passagiere an den Fensterplätzen der voll besetzten Maschine sehen weder das eine kreuzende, noch das andere entgegenkommende Flugzeug, sehen auch nicht die bedenklichen durch diese verursachten Wolkenteppiche und wähnen sich, die Dichte des Luftverkehrs verkennend, im Himmel frei und allein.
Und so sehen wir hier die Spuren einer Begegnung in Raum und Zeit, die nie stattgefunden hat.

16.12.2021 Zurück zum Wolkenernst

233/21. Spuren im Firmament, 11.12.2021

15.12.2021 Einmal Backen geht noch, aber dann muss erstmal Schluss sein mit den schönen roten Himmeln.

232/21. Sehr bunte Abendstreifen, 14.08.2020

13.12.2021 Das Backen geht in großer Ruhe weiter

231/21. Starkfarbiges Morgenwolkengeschichte, 10.12.2021

11.12.2021 Na klar, die Engelchen backen

230/21. Himmlische Feuerstelle, 29.09.2021

09.12.2021 Wolkenrecht, hier: Fiktionsbescheinigung

229/21. Formlos eingezogene Fiktionsbescheinigung
Kürzlich schnappte ich einen für mich neuen, spannend klingenden Begriff auf: Fiktionsbescheinigung. Bei meiner Recherche wurde mir die Bedeutung eines solchen Scheines im Deutschen Wolkenreich und Deutschen Wolkenrecht bewusst. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Mit einer Fiktionsbescheinigung weisen ausländische Wolken in Deutschland das Bestehen eines vorläufigen Aufenthaltsrechts nach, das mit dem bei der Wolkenausländerbehörde gestellten Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars für eine Wolkenaufenthaltsgenehmigung häufig entsteht.
Die grundsätzlich in drei Varianten (fiktiv erlaubter Aufenthalt, fiktive Aussetzung der Abschiebung und fiktiv fortbestehender Aufenthaltstitel (§ 81 Abs. 3 Satz 1 - 3 AufenthG)) erteilten Fiktionsbescheinigungen gelten nicht für Wolken, die europarechtliche Freizügigkeit genießen, für Unionswolken und für Wolken eines übrigen Staates des Europäischen Wolkenraumes (EWR) und für die bei ihnen schwebenden nahen Wolkenangehörigen, auch wenn diese Drittstaatsangehörige sein sollten.
Die Bezeichnung "Fiktionsbescheinigung" bezieht sich zum einen auf die juristische Fiktion des Fortbestands des bisherigen Aufenthaltsrechts, solange der Antrag auf eine Aufenthaltsgenehmigung geprüft und noch nicht beschieden ist (auch "Fortgeltungsfiktion" genannt), zum anderen aber auf die künstlerische Fiktion einer nicht selten fehlerhaft und somit rechtswidrig ausgestellten Bescheinigung, die keine über den geschaffenen Rechtsschein hinausgehende Wirkung (auch "Scheinrecht" genannt) hat und somit jederzeit formlos eingezogen werden kann.

06.12.2021 Der Turm und seine wunderlichen Fähigkeiten im Wolkenmehr sind längst bekannt, aber immer wieder gerne gesehen.

228/21. Die erhellende Turmspitze, 22.11.2021

04.12.2021

227/21. Fast biblische Wolke im Chiemgau, 20.11.2021

03.12.2021

226/21. Noch nicht über den Berg, 20.11.2021

30.11.2021 Flug-Geschichte (Ende)

… Wolkenlava über einem schon abgestorbenen Planeten …
(VIII) ... aber beginnen jetzt die Wolkenplatten mit leichtem Brodeln ein neues Wachstum? ist der Zerfall gestoppt? schieben sich die Platten wieder lappig zusammen? und jetzt doch wieder die Wolkenlava diesmal über einem schon abgestorbenen Planeten diesmal mit höhnischem Glühen Grüße aus La Palma oder Grüße vom Mars der soeben unterflogen wird, beginnen mit dem Sinkflug bitte nicht! neuer Druck auf den Ohren neues Kindergeschrei die Maske eingewachsen auf der Nase die Beine eingespannt im Sitz der Sicherheitsgurt sitzt Sitz oder Schraubstock Landeanflug nein besser nicht Rollen - Taxi es ist noch nicht vorbei
… vom Mars, der soeben unterflogen wird …

29.11.2021 Flug-Geschichte (VII/VIII)

… es sind doch Eischollen …
(VII) Nein keine Lava es sind doch Eisschollen die die Erde überdecken ohne es zu schaffen wie sollten sie auch die Erderwärmung muss doch zu etwas gut sein ja, sie zerreißen zerbrechen schmelzen an den Rändern ab geben das verschattete Land wieder mehr und mehr frei Hoffnungsschimmer im Wolkenmehr, Maschinengedröhne Kindergeschrei Turbulenzen Verwirbelungsdruck möchten wir Sie bitten sich anzuschnallen die Maske fällt nicht von der Decke nicht von der Nase kein Druckabfall auf den Ohren haben Sie jetzt die Möglichkeit aus unserer reichhaltigen Auswahl an Djutifriprodukten na klar erst die Leute fixieren dann mit irgendwelchem unnötigerweise in den Himmel transportierten auf jeden Fall unnötigen Zeugs schikanieren ...

28.11.2021 Flug-Geschichte (VI/VIII)

… Homomutatus anthropogene Wolken …
(VI) Aber die Wolken die da hinter uns entstehen die wir nicht sehen die hinter den Düsen unseres Flugzeugs herausdröhnen nur unsichtbar für uns aber für andere für die da unten nicht Kondensstreifen Homomutatus anthropogene Wolken Verbrennungsprodukte von Kerosin Kohlendioxid Wasserdampf Rußpartikel Schwefelsäure Salpetersäure und die Verbrennungs- und Rekombinationsprodukte der Treibstoffadditive bei der Verwirbelung mit kalter Umgebungsluft nimmt der Sättigungsdampfdruck viel stärker ab als der Partialdruck des Wassers Rußteilchen aus dem Abgas dienen als Kondensationskeime oder Kristallisationskerne Kondolenzstreifen Kindergequengel Sättigungsdruck auf den Ohren der Druck der Maske auf den Ohren auf der Nase Husten Prusten Verwirbelung der Umgebungsluft Kondensationskeime überall.

27.11.2021 Flug-Geschichte (V/VIII)

… undurchsichtig-wattige Wolkenplatten Wolkenschichten Wolkenschollen …
(V) Aber die Wolken die filzigen weichen Wölkchen kriechen heran schieben sich heran schieben sich vor schieben sich zusammen die Reihen fest geschlossen übertünchen übertönen überdröhnen alles, Schluss mit den Wölkchenreihen Schluss mit den Wölkchenzeilen mit Gedichten und Geschichten undurchsichtig-wattige Wolkenplatten Wolkenschichten Wolkenschollen wollen alles überdecken decken alles zu wie Lava weiße Lava Lavamat Lava die an anderen Orten glüht und brodelt hier kaltes Quirlen eisiges Schäumen weißer Wolkenbrei, das Land ist verloren keine Frage verloren im Wolkenmeer die Dichte der Schicht vernebelt den Blick die Farben die Farben kehren sich um das ist doch Wolkenlava dunkelbraun-grauschwarze scheußliche kalt leuchtende zäh fließende Wolkenlava, der blaue Planet ist verloren verloren im Raum verdeckt verschüttet überdröhnt.
… scheußliche kalt leuchtende zäh fließende Wolkenlava …

26.11.2021 Flug-Geschichte (IV/VIII)

(IV) Zwischen den Zeilen lesen Wölkchenreihen werfen hübsche Wölkchenreihenschatten auf die blaue Erde heben sich selbst kühn hervor unterstreichen sich selbst wie lautet die Wolken-Botschaft was will uns der Himmel sagen? bleibaufdemBoden wasmachstduhier? ichmachmeineWolkenalleine dazubrauchicheureScheißflugzeugenicht mussesdenKretasein? istdieEifelnichtauchschön? oderderNiederrhein? der Druck auf den Ohren der Druck auf der Birne Kindergequengel, Reihen von Wölkchen Reihe 23 Fensterplatz Fenster platzt! Augen zu dunkles Dröhnen Wölkchenreihen-Nachbilder.
… dunkles Dröhnen Wölkchenreihen-Nachbilder …

25.11.2021 Flug-Geschicht (III/VIII)

… Wolkengedichte ein Dreizeiler …
(III)Aber die Wolken was machen die Wolken? organisieren sich stellen sich in Reihen auf Wölkchen neben Wölkchen halten Abstand Abstandhalten Einmeterfuffzig lange Schlangen vor dem Impfzentrum gibt's nicht mehr lange Schlangen vor dem Check in-Schalter gibt's wieder, Sicherheitskontrolle sind die Wolken geimpft? geboostert? wie an der Schnur gezogen Perlenketten Schäfchen-Reihen zur Schlachtbank geführt, Wolken-Zeilen Wolken-Zeichen-Zeilen Wolken-Schrift Wolken-Krytografie Suche nach Gesetzmäßigkeiten nach wiederkehrenden Merkmalen einzelne kleine große bauchige durchsichtig nach rechts oder links auslaufende, Abstände Übergänge Rhythmen Wolkengedichte ein Dreizeiler ein quadratkilometer-großes Wolkenschriftstück noch unbekannten Inhaltes.
… ein quadratkilometer-großes Wolkenschriftstück noch unbekannten Inhaltes

24.11.2021 Flug-Geschichte (II/VIII)

(II) Und die Maske auf der Nase die in Sechsstunden dort festzuwachsen sich anschickt ohne Druckabfall, Dreiviertelstundenkoffersuchen Rollkoffersuchen welcher Idiot gibt sein Gepäck auf und fliegt dann nicht mit hat der sich selber aufgegeben? und dann neue Landezeit in Chania Mami wir fahren rückwärts der erste Rückwärtsflug in der Geschichte der modernen Luftfahrt Flug verkehrt Gulf Kindergeschrei Krach Gedröhne zugedröhnt aber angeschnallt auf 23 A mit Ausdemfenster-Watching aber wohin mit den Füßen da steht doch die riesige Kameratasche mit Objektiven mit der hochverdächtigen metallenen Bleistiftbox mit den electronic devices natürlich abgeschaltet oder im Flugmodus nochmal nachgucken
… plötzlich über Düsseldorf so klein wirklich ein Dorf …
und plötzlich über Düsseldorf so klein wirklich ein Dorf aber der Rhein ein paar elegante Kurven großartig und diese Wolken genau wie beim Cruise auf der Pappe unter dem Flügel unter dem Flugzeug, jetzt schon so hoch mein Gott wie kann so ein Ding fliegen? kann es wirklich fliegen? vielleicht rückwärts? die Wolken können's und der Krach im ganzen Körper und der Druck in den Ohren und das Geschrei der Kinder, noch kein Druckabfall.

23.11.2021 Nach der Schöne-Abend-Geschichte (13. – 15.11.2021) erzähle ich Ihnen hier in acht Folgen eine Flug-nach-Kreta-Geschichte, die, fürchte ich, ebenfalls als Gute-Nacht-Geschichte untauglich ist.

Flug-Geschichte (I/VIII)

(I) Rollkofferrollen-Gedröhne Rolltreppen Rollfeld überall, Check-In Perso Impfnachweis Passenger Locator Form PLF Koffer 22 puh! Security checkpoint natürlich dürfen Sie meine Fototasche öffnen gerne packe ich alles aus, Gate nummerirgendwas Rolling Sitting Waiting Boarding 23 A Rollen - Taxi, Start und Landung - Take-off and landing, Reiseflug - Cruise Kreuzfahrt auch schön, acht Notausgänge hab acht keiner schaut hin und die Sauerstoffmasken die bei Druckabfall von der Decke fallen die Effeffpehzweimaske jetzt schon auf der Nase auf dem Mund auf den Ohren Maskenpflicht und die Schwimmwesten unter den Sitzen die erst aufzublasen sind wenn man das Flugzeug verlassen hat verlassen im Raum lost in space die aber dann verheißen ein beruhigendes Blinklichtlein erstrahlen zu lassen.

22.11.2021

225/21. Dynamische Abendhimmelschraffur, 19.10.2021

21.11.2021 Was geht da ab, am 19. Oktober gegen 18 Uhr über dem Libyschen Meer?

224/21. Hingetuschte Wolkenstriche, 19.10.2021
A) Eigentlich gar nichts, jedenfalls nichts Erwähnenswertes; was wir sehen, ist nur ein fotografisch-digitales Photoshopkunstprodukt, dem jede Entsprechung in der Wirklichkeit an diesem Ort zu dieser Stunde abgeht, - nein, so ist es nicht.
B) Das Feuerwerk nach dem Abschuss mehrerer Raketenbatterien in nordwestlicher Richtung, wobei man noch nicht weiß, ob dies in friedlicher Absicht geschah oder nicht, - nein, das ist es auch nicht.
C) Ein spät-tachistisches Meisterwerk, möglicherweise beeinflusst von der frühen chinesischen Kalligraphie, mit breitem Pinsel und großer Geste von wem auch immer ans Firmament geworfen, - ja, das passt.

20.11.2021 Leichte Abkühlung II (bevor es wieder feurig weitergeht)

223/21. Strahlende SchäfchenWölkchen-Matte, 24.11.2021

19.11.2021 Leichte Abkühlung I

222/21. Silbriges Abendgrau mit ausuferndem Korallengewölk, 24.10.2021

15.11.2021 Der schöne Herbstabend am 12.11.2021 (III/III)

219/21. Feuerhimmel über der Kirche, 12.11.2021, 17.11 Uhr

… über dem Kirchlein brennt es schon, eine gewaltige Feuersbrunst, ein erschreckendes Rot, wie in Munchs Schrei

220/21. Rote Brandung, 12.11.2021, 17.12 Uhr

… die Welle hat uns längst erfasst, die rote Brandung schwappt über uns hinweg; die Farben der Triage: Rot: akute, vitale Bedrohung, Sofortbehandlung, Gelb: schwer erkrankt, aufgeschobene Behandlung, Überwachung, Grün: leicht erkrankt, spätere Behandlung, Blau: ohne Überlebenschance, so gut wie tot, danach kommt nur noch Schwarz …

221/21. Verschleierter Halbmond über roten Häusern, 12.11.2021, 17.14 Uhr

… und was sagt der Mond an einem solchen schönen Herbstabend? – sagt nichts, zeigt sich nur halb und hüllt sich ein.

14.11.2021 Der schöne Herbstabend am 12.11.2021 (II/III)

216/21. Herbstbäume im Abendfeuer, 12.11.2021, 17.05 Uhr

… und dann bekommt dieser herrliche Herbsthimmel mit seinem prächtigen Abendgewölk und den verschwenderisch hingeworfenen Farben mit einem Mal etwas Beklemmendes …

217/21. Orange-Welle, 12.11.2021, 17.06 Uhr

… da kommt eine orangefarbene Welle, eine Welle, die wir von unten sehen, die über uns hinweggeht, schaurig-schön, eher schön als bedrohlich, oder doch umgekehrt? …

218/21. Rote Wolkenblitze, 12.11.2021, 17.10 Uhr

… im nördlichen Himmel, an diesem viel zu schönen Herbstabend, tauchen gespentische rote Wolkenflammen auf, ein Menetekel? …

13.11.2021 Der schöne Herbstabend am 12.11.2021 (I/III)

213/21. Zart gestreifter Abendhimmel, 12.11.2021, 16.53 Uhr

… beginnt im Osten mit zart hingehauchten Wolkenstreifen, mit angenehmen, nicht zu grellen Blau- und Gelbtönen und wohltuender Abendruhe …

214/21. Weiche Abendwellen, 12.11.2021, 16.55 Uhr

… ein fast zu schöner Herbstabend, am südlichen Himmel bereits ein viel zu schöner Herbstabend, das tiefe Blau, das strahlende Orange, das sanft-vermittelnde Grau-Violett, an was denkt man in diesen Tagen? …

215/21. Horizontales und schräges Abendgeschichte, 12.11.2021, 17.01 Uhr

… da braucht es keine Umfragen, die Menschen bleiben lieber zu Hause als in eine Ausstellung zu gehen, die vierte Welle rollt, fast fünzigtausend neue Fälle am Tag dieses verdächtig schönen Abendhimmels, wenn auch im Westen mit etwas schräger Verzahnung der Wolkenschichten …

12.10.2021 Klicken Sie auf das Bild und Sie werden Zeuge seiner Entstehung.

Stefan Kaiser, EINE MINUTE – EIN JAHR/III, 2019, 118 x 78 cm, Farbstift auf Papier

Ab heute in der Galerie Meta Weber, Krefeld, Blumentalstr. 2

10.11.2021 Morgen-Rot-Blau-Gelb. Als Aquarell oder mit anderer Pigmentfarbe extrem schwierig hinzukriegen. Mischt sich doch immer zu irgendeinem häßlichen Schmutzton. Der Himmel bekommt’s hin, gemeinsam mit der noch verborgenen Sonne, ein paar Dunstwolken und nicht zuletzt den emsigen Düsenfliegern, die ihre Kunstwolken kreuz und quer über das Firmament ziehen. Soll uns das freuen?

212/21. Morgenrot mit Streifen, 09.11.2021

08.11.2021 Kleiner Nachtrag von gestern zur offensichtlichen Verweigerung der Flugzeugwolke, sich der allgemeinen Wolkenordnung anzuschließen. Eher Querschläger, als Querdenker.

211/21. Quer durch die Wolkenschichten, 07.11.2021

07.11.2021 Sei der andere Turm, wenngleich weniger wolkenaffin, nicht vernachlässigt.

210/21. Absturz zwischen den Schichten? 07.11.2021

03.11.2021 Bei spektakulären Sonnenaufgängen macht uns so schnell keiner was vor, – der Turm natürlich mittendrin, vermutlich nicht ganz unbeteiligt, im Gegensatz zum Mond, so winzig, dass er kaum noch abnehmen kann.

209/21. Feuriger Sonnenaufgang, 02.11.2021

29.10.2021 Und kaum ist die Sonne weg, da kommen schon die Abendgespenster aus ihren Verstecken.

208/21. Wolken-Quallen und anderes, 27.10.2021

28.10.2021 So-la-la-risation, – ist die Sonne endlich weg, fängt sie an zu zaubern, ich weiß, alles viel zu schön, aber was will man machen.

207/21. Solarisation, 17.10.2021

27.10.2021 Wenn die Sonne das Meer küsst…

206/21. Wenn die Sonne das Meer küsst, 19.10.2021
Wenn die Sonne das Meer küsst
(oder war da sogar noch mehr?),
dann sehen die Wolken schamhaft weg,
dann drehen sich die Wolken schamhaft um,
das sollte man doch wohl erwarten können,
das sollte man doch wohl verlangen dürfen,
von wohl erzogenen Wolken,
anderenfalls
hätte man von ihnen erwarten können,
ja verlangen dürfen,
das frivole Geschehen diskret zu verhüllen
oder wenigstens zu umnebeln,
das wäre für sie doch machbar gewesen,
das wäre für sie ein Leichtes gewesen,
tun sie aber nicht,
weder das eine, noch das andere,
scheren sich einen Dreck um die Intimitäten der Gestirne,
diese schamlosen Wolken
- auf nix is meer verlas

26.10.2021

205/21. Symmetrischer Untergang, 27.06.2021

25.10.2021

204/21/I. Flugfähige Wolkenwesen, 22.10.2021
Flugfähige Wolken-Wesen

Flugfähig sind sie, das sieht jeder
sehr dynamisch, aerodynamisch
Wolken sind sie, natürlich, klarer Fall
Wesen sind sie, selbstverständlich
sagen Sie nicht, Sie hätten sie nicht gesehen
wahrscheinlich sogar noch vor den Wolken
diese komischen Vögel
die dann
bei längerer Betrachtung
mit den Wolken in Wettstreit geraten.
204/21./II. Flugfähige Wolkenwesen, 22.10.2021
Auf dem zweiten Bild
zwei Minuten später
ihre Wandlungsfähigkeit
kennt natürlich jeder, klarer Fall
und doch:
wie phantasievoll sie im Fluge für uns
ihr Wesen-Dasein weiterspielen,
- wunderbar!

24.10.2021

203/21. Kleine Zeppelin-Wolke in ruhiger Fahrt, 28.05.2021

23.10.2021

202/21. Tief fliegende Wolkenwesen, 21.03.2015

22.10.2021 Wolken-Geschichten

201/21. Völlig losgelöst, 27.08.2021
Eine Wolke hat keine lange Geschichte. Allerdings drängen sich beim Betrachten mancher Wolkenfotos kleine Geschichten auf, die ich Ihnen hin und wieder aufgetischt habe.
Bei dem heutigen Foto möchte ich es etwas anders machen. Ich biete Ihnen vier Titel an, von denen Sie sich den aussuchen, der Ihnen am meisten zusagt. Der Rest der Geschichte spielt sich dann in Ihrem Kopf ab:
1. Als die kleine Wolke kühn den großen auf und davon flog
2. Die große Wolke Nimmersatt
3. Der Tag, an dem die kleinen Wolke das Fliegen lernte
4. Die verstoßene Wolke
Voilà!

16.10.2021 Stimmungsmäßig bleiben wir noch ein wenig bei Caspar David Friedrich, farblich hier übrigens auch.

200/21. Morgens auf dem Weg, 24.11.2021

15.10.2021 Nach soviel Abend hilft nur ein Neuanfang. Frühmorgens auf dem Feld, sanfte Wellen, leichtes Plätschern. Wie wird der Tag? Die Auguren stehen bereit.

199/21. Vogelschau, 01.11.2020

14.10.2021 Zum Ende dieser spektakulären Veranstaltung zog sich der Himmel eine grau-blau-flauschige Wölkchendecke über und legte sich zur Nacht.

198/21. Flauschige Wölkchendecke zur Nacht, 05.10.2021

13.10.2021 Dann fügten sich die gewaltigen Wolkenbalken wieder willig in das firmamentale Gesamtkonzept. Dafür wurden sie von der untergehenden Sonne mit apartem Farbenspiel belohnt.

197/21. Firmamentale Farbspiele, 05.10.2021, 19.20 Uhr

12.10.2021 Beim gemächlichen Heranziehen der Wolkenbänder zeigte es sich, dass diese fein und kostbar gewirkt waren.

196/21. Prächtige Wolkenbänder, 05.10.2021, 19.16 Uhr

11.10.2021 Nicht viel später erschien balkenförmiges Gewölk, vielleicht etwas überdimensioniert wirkend, aber doch recht dekorativ.

195/21. Abendstreifenhimmel, 05.10.2021, 19.11 Uhr

10.10.2021 Die Geschichte des Abendspektakels vom 05.10. ist noch nicht zu Ende erzählt. Auch ohne sichtbare Einwirkung des magischen Turms bot der Himmel nämlich Außerordentliches, z. B. das verblassende Grinsen der Edamer Katze.

194/21. Der grinsende Himmel, 05.10.2021, 18.49 Uhr

09.10.2021 Eine kleine Abendgeschichte

193/21. Eine kleine Abendgeschichte, 03.10.2021

Ein kleines Abend-Geschichte, eine kleine Abendgeschichte – mit kleinen schwarzen Häusern, Bäumen und Kränen, auch ein paar Lichtlein sind dabei, mit schwarzen Wölkchen, die sich der Finsternis entrissen haben und nun wohlgemut auflösen, mit golden und rot leuchtenden Lichtbändern, fein durchwirkt mit grauen und violetten Wolkenfäden, mit himmlischen Seen und Meeren, und mit vage geschichteter blauer Dunkelheit, die vielleicht doch ein Abgrund ist?

06.10.2021 Die Kraft des Turmes

Am 26.04.2021 hatte ich Sie zuletzt auf die außerordentlichen Kräfte des Funkturms hingewiesen, den fremde Mächte da bei uns mitten ins Feld gestellt haben. Aber das, was der Turm gestern Abend am Himmel veranstaltete, übertrifft alles bisher Dagewesene.

192/21/I. Abendspektakel I, 05.10.2021, 18.32 Uhr

Gegen halb sieben ließ er sich zunächst selbstgefällig von einem Regenbogen überwölben, – zugegeben, das hatten wir auf dieser Seite schon spektakulärer. Aber dann ging es erst richtig los. Um viertel vor warf er mit großer Geste prächtige Wolkenschleier um sich, deren mit feinster Spitze besetzte Ränder von innen her weiß und gülden zu leuchten schienen.

192/21/II: Abendspektakel II, 05.10.2021, 18.46 Uhr

Dann kurz nach sieben der Höhepunkt: wie auf ein geheimes Zeichen wurden rund um den Turm mehrere Salven orangefarbener Leuchtraketen abgefeuert, die mit elegantem Schwung in den Himmel aufstiegen und auf vorgesehener Höhe zu einem Kranz zierlicher Wölkchen erblühten.

192/21/III. Abendspektakel III, 05.10.2021, 19.07 Uhr

Wie macht der das bloß?

05.10.2021 Ich komme nochmal auf die prekäre Wolke vom 02.10. zurück.

191/21. Sanftes Monster, 29.09.2021

Manchen Wolken sieht man direkt an, dass sie nichts Gutes im Schilde führen, kommen sie auch noch so sanft und wattig-weich daher, wie dieses gewaltige Exemplar, das sich nur knapp über dem Boden räkelt, da es vor lauter Wasser kaum zu schweben in der Lage ist, dies allerdings mit gewisser Anmut tut, und sich bereitwillig, fast gierig, in die Landschaft ergießt und, wird es von einem wohltätigen Wind nicht weiter getrieben, alles zuschüttet und gerne auch überflutet.

04.10.2021

190/21/I. Gemächlich abziehende Wolkendecke, 25.09.2021

Das war eine spektakuläre Himmelsaktion am frühen Nachmittag des 25. Septembers 2021, als die seit Tagen auf dem Land lastende Wolkendecke ganz langsam, aber kontinuierlich und vollständig, wie mit dem Lineal gezogen, nach Norden weggeschoben wurde, – von wem auch immer. Im 180°-Panorama wirkt der schick von der Sonne erleuchtete Wolkendeckensaum gebogen, in Wirklichkeit aber bildete er eine perfekte Parallele zum Horizont.

190/21/II. Wolkendeckenabzugspanorama, 25.09.2021

02.10.2021 Leicht verspätet: Der Weg in den Oktober 2021

189/21. Der Weg in den Oktober unter prekärer Wolke, 29.09.2021

01.10.2021 Endgültiges Ende der Dämmerung IX / Nacht II

188/21. Nächtliches Zirrus-Geschwader im Mondlicht, – und die Sternlein leuchten in den verschiedensten Farben, 22.09.2021

30.09.2021 Dämmerung VIII: Das Ende derselben / Nacht I

187/21. Vollmond in dünnen Gewändern, 22.09.2021

29.09.2021 Dämmerung VII

186/21. Schwere rote Abendwolken, 27.09.2021

28.09.2021 Dämmerung VI

185/21. Erschreckende Abendröte, 27.09.2021

27.09.2021 Dämmerung V (V wie “Viel zu schön”)

184/21. Viel zu schöne Abendfächerwolken, 07.08.2021

26.09.2021 Wahlen hin oder her, – die Dämmerung geht weiter:

Dämmerung IV

183/21. Irrlichter und einsame Krähe, 07.08.2021

25.09.2021 Dämmerung III

182/21. Streifige und wellige Abendschleier, 24.08.2021

24.09.2021 Dämmerung II

181/21. Abendliche Streifenwolkenharmonie, 25.07.2021

23.09.2021 Seit gestern Abend haben wir offiziell Herbst. Die Tage sind schon deutlich kürzer geworden, die Dunkelheit dringt vor. In den folgenden sieben Beiträgen möchte ich das allmähliche Dunkler-Werden zeigen: Wolken-Dämmerung vom frühen Abend bis in die tiefe Nacht.

Dämmerung I

180/21. Licht, Dunst und Wind, 28.05.2021

22.09.2021 Manchmal scheint es so, als ob sich die Wolken gegenseitig bekämpften. Drohgebärden, Imponiergehabe, Scheinangriffe, – und manchmal fallen sie übereinander her.

179/21. Nie gesehene Begegnung glupschäugiger Wolkenwesen, 27.08.2021

21.09.2021 Einer geht noch. Diesmal ein sehr breites Exemplar, und auch aus großer Entfernung ahnt man, wie es unter dem Wolkendach gießt und schüttet. Ein paradoxes Dach, wenn man so will: es schützt nicht vor Sturm und Regen, sondern es schützt Sturm und Regen, die sich unter ihm ungestört austoben können.

178/21. Gewitterwolkendach, 21.03.2015

20.09.2021 Bleiben wir noch ein wenig bei den selbst-austeilenden Ambossen. Die bedrohliche Wucht der Wolke können auch die hübschen Mammatus-Brüste an der linken Unterseite nicht mildern.

177/21. Gewitterwolke in der Abendsonne, 28.01.2020

16.09.2021

Hübscher Gewitteramboss
Raus aus dem Wolkenwahlkampf, rein in den Wolkennahkampf. Die Wolken können sich nicht um alles auf Erden kümmern. Gut, die Verbesserungen der Wahlplakate waren richtig und überfällig, aber schon sind die Wolken wieder bei ihren eigentlichen Kernkompetenzen: wandern, wachsen, wabern, wichtig tun, so wie diese hübsche Gewitterwolke, die sich zu stattlicher Drohgebärde auftürmt.
176/21. Hübscher Gewitteramboss, 09.09.2021
Die Bezeichnung Gewitteramboss, die sich natürlich von der Form der Wolke ableitet, ist auf der einen Seite ganz passend, wenn man das Kraftvolle, Ungestüme, Laute, Gewalttätige einer Schmiede in Beziehung setzt zu den Vorgängen bei einem Gewitter, auf der anderen Seite aber in fast ärgerlicher Weise unpassend, denn während auf den Amboss in der Schmiede unentwegt eingeschlagen wird, ist es beim Gewitter der Amboss selbst, der austeilt, und zwar manchmal heftig. In diesem Fall war aber nix.

14.09.2021 Wolkenwahlkampf (4/4)

Einen besonderen Akzent setzt auch die FDP in diesem Plakat-Wahlkampf.
Da ist Christian Lindner, der mit einem Portraitfoto wirbt, das ihn so geschickt beleuchtet, dass der Schatten der Nase ein kleines Hitlerbärtchen unter dieselbe zu werfen scheint. Der träumerisch-entschlossene rückwärts gerichtete Blick passt ebenfalls ganz hervorragend in dieses Plakat-Desaster. Ab in den Papierkorb!
In diesem Fall kann auch das WOLKENMEHR nicht meer allzu viel retten. Das Bärtchen setzt sich, hat man es einmal gesehen, irgendwie durch.
Wenigstens vermitteln auch hier die sanften Wolkengebilde Transparenz, Wandel in der Beständigkeit, Zuversicht und Harmonie, - so wie alle Parteien es sich doch nur wünschen können, womit schlüssig bewiesen ist: Wolken können es besser! 

Wer weiß, wie die Wahl ausginge, wenn Wolken wählen würden…

13.09.2021 Wolkenwahlkampf (3/4)

Im Vergleich zur CDU gehen die Grünen noch einen Schritt weiter. Da sind Annalena Baerbock und Robert Habeck. Die armen Kandidaten scheinen den Schleudergang in der Waschmaschine bereits hinter sich zu haben. Ihnen ist offensichtlich schlecht, wie die grüne Gesichtsfarbe unmissverständlich verrät. Auf die Idee, mit grünlichen Gesichtern zu werben, muss man erst mal kommen und natürlich gehört auch dieses Plakat in den Papierkorb.

Ist hier überhaupt noch etwas zu retten?

Das WOLKENMEHR befreit die Protagonisten wenigstens von ihrer ungesunden Gesichtsfarbe. Betrüblicherweise werden allerdings ausgerechnet die grünen Kandidaten von gewaltigen RWE-Wolken bläulich eingenebelt, was sowohl die ausgelassene Stimmung der beiden als auch den bedauerlichen Slogan erklären mag.

11.09.2021 Wolkenwahlkampf (2/4)

Das mit der runden Sache hat sich auch die CDU gedacht und lässt ihre Kandidaten aus einer Art Waschmaschine herausschauen. Das tut auch Armin Laschet – wenngleich inzwischen recht selten, aber das steht auf einem anderen Blatt – rosig-schick wie aus dem Ei gepellt, die Krawatte sitzt, der Anzug glänzt. Immerhin nimmt das Plakat das Motiv des Bullauges oder Flugzeugfensters auf und ist somit wolken-tauglich. Dennoch gehört es natürlich in den Papierkorb.

Das WOLKENMEHR hilft auch hier gerne aus.

Armin Laschet lugt als Übervater und lieber Gott von außen grinsend durch das Flugzeugfenster und wirbt für sein modernes Wolkenreich. An die anderen Flugzeuge vom 11. September muss man dabei wirklich nicht denken.

10.09.2021 Wolkenwahlkampf (1/4)

Liebe Wolkenfreunde, aus aktuellem Anlass richtet sich unser Blick, abgelenkt durch viel Farbig-Bedrucktes an den Straßenrändern weniger himmelwärts, als betrübt und erschüttert nach unten. Und was müssen wir da sehen? Wahlplakate, hoch hängend, aber auf neuem Tiefststand, wie gesagt: ganz unten. Oder sind es doch schon Persiflagen, und das WOLKENMEHR rennt hier offene Himmelstüren ein?
Wir nehmen uns jedenfalls dieses irdischen Notstandes an und machen quasi aus höherer Warte ein paar Verbesserungsvorschläge.
Gerade hat man sich einigermaßen an den NPD-farbigen Gesamteindruck der SPD-Kampagne gewöhnt und erschreckt nicht mehr bei jedem Plakat dieser Partei, da taucht Olaf Scholz auf, der Mann mit dem kleinen Kopf und den gewaltigen Händen, die sich um einen Briefumschlag krampfen. Was sagt uns das Bild, - lassen wir die Schrift einmal bei Seite?
- Seht her, meine kraftvollen Arbeiterhände können zupacken?
- Seht her (jedes Plakat sagt natürlich: seht her), obwohl ich so große Pranken habe, kann ich doch etwas so Fragiles wie ein Stück Papier ergreifen, ohne es gleich zu zerreißen?
- Oder will uns das Plakat gar auf hintergründige Weise an das erinnern, was viele ohnehin schon immer argwöhnten, dass nämlich der Wahl-Schein ein subtiler Hinweis auf eine Schein-Wahl ist?

Wie dem auch sei, das Plakat gehört eindeutig in den Papierkorb.
Statt dessen hier ein neuer Vorschlag des WOLKENMEHRS:
Frische Farben wischen den deutsch-nationalen Mief weg, ein bisschen Rot kann die SPD gerne behalten. Gottvater Scholz knetet an ein paar Wolken herum. Der Slogan stammt aus guten alten Beuys-Tagen, eine runde Sache.

08.09.2021 Mit den Wolken auf Augenhöhe (3)

175/21. Dazwischen der Chiemsee, 26.06.2021

Das ist mein Lieblingsbild der kleinen Serie Mit den Wolken auf Augenhöhe. Es zeigt die wunderbare, bis ins Überirdische gehende Ordnung in Oberbayern. Alles ist wohlgegliedert an seinem Platz, Berge, Seen, Länder und Wolken – wie schaffen die das bloß?

07.09.2021 Mit den Wolken auf Augenhöhe (2)

174/21. Mit den Wolken auf Augenhöhe: Blick in die Tiefe des oberbayrischen Raumes, 26.06.2021

06.09.2021 Mit den Wolken auf Augenhöhe (I): Das Gefühl des schwerelosen Schwebens beim Blick in die Wolken stellt sich natürlich noch leichter ein, wenn man wirklich mit den Wolken auf Augenhöhe ist. Deshalb heute und an den folgenden Tagen ein paar fotografische Rückblicke auf meine Wanderung zur Kampenwand mit weiß-blauem Wolkentreiben über dem Chiemgau.

173/21. Mit den Wolken auf Augenhöhe, oberbayrisches Wolkenschweben, 26.06.2021

04.09.2021

172a/21. Schwereloses Wolkentreiben, 27.08.2021
Schwereloses Wolkentreiben
Und wäre da nicht das bisschen Land am unteren Bildrand, und wüsste ich nicht, dass ich das Foto auf festem Boden stehend gemacht habe, und wären die Bildränder flugzeugfensterartig rund angeschnitten, ich fühlte mich losgelöst schwebend in großer Höhe zwischen den Wolken.
Ich werde es gleich mal ausprobieren... 
172b/21. Es hat geklappt!

02.09.2021

171/21. Wolke unter Wolken über’m Land, 27.08.2021

Während wir pandämonisch in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, wollen Wolken wandern (www). Diesem Freiheitsbedürfnis der himmlischen Wesen möchte ich gerne nachkommen und Ihnen dabei die wunderbare Welt der Wolken (www) etwas näher bringen. Gegen eine chronologische Abfolge der Fotos in diesem Blog haben meine Wolken schärfstens protestiert. STEFAN KAISER, SEPTEMBER 2020